Über Andreas Geitl

 

Grüss Gott…

und ein herzliches Willkommen

Andreas Geitl: Feine bayrische Küche

Kochen ist zurzeit aber auch so was von „en vogue“. Unser Fernsehprogramm wird von Kochshows geradezu überschwemmt – an guten Tipps der Profis mangelt es ebenso wenig wie an widersprüchlichen.
Oft führt die mediale Kulinarik sogar so weit, dass man sich kaum mehr traut, seine Freunde zu einem gemütlichen Zusammensein einzuladen, ohne den Zwang zu verspüren, ein Amuse-Bouche vorne weg, ein Schnecken-Sushi zwischendrin und auch unbedingt etwas mit dem bei Vollmond geernteten Chili servieren zu müssen.

„Ganz ruhig bleiben!“ kann ich da nur sagen. Vergessen Sie die ganzen kulinarischen Weisheiten, kochen Sie nach Ihren Vorstellungen, nach Ihrem Gefühl und mit dem, was es gerade gibt. Am besten aus Ihrer Region.

Und vor allem: Kochen Sie in Ihrer Liga. Wenn Sie sich da von dem einen oder anderen Kochbuch (kann ja auch beispielsweise eins von meinen Büchern sein) a bisserl inspirieren lassen (nur inspirieren, bitte nicht zu starr ans Rezept halten), dann werden Sie viel Freude haben – beim Kochen und Genießen.

Insider-Tipp

Glauben Sie uns Fernsehköchen nicht jeden Schmarrn!

Geboren bin ich in Karlskron und aufgewachsen in Baar, wo meine Eltern sehr erfolgreich eine große Gaststätte betrieben.

Meine Ausbildung absolvierte ich in Garmisch-Partenkirchen, im Hotel Partenkirchner Hof – eine extrem harte, aber exzellente Lehre. Hier stimmte der Spruch „Lehrjahre sind …“ tatsächlich. Die Qualität und die Philosophie der Küche haben mich nachhaltig geprägt.

Regionale, um nicht zu sagen heimatverbundene, klassische große Küche, gepaart mit hoher Kreativität und Raffinesse, das hat der Chef gefordert.

Nur wie sie häufig interpretiert wurde, gefiel mir nicht immer. Ich habe nie verstanden, warum plötzlich ein Sauerbraten nichts Gutes mehr sein durfte? Warum man bei Wachteln nur noch die Brüstchen, beim Filet nur noch das Herz und beim Spargel nur noch die Spitzen verarbeiten sollte?

Das Forsthaus Wörnbrunn: Die erste Küchenchefstelle bei Richard Süßmeier. Ich kam damals vom Hotel Hilton – 9 Kollegen sind mir nach Grünwald gefolgt. Mit einer großartigen Küchenbrigade bekam ich die anspruchsvollen Gäste aus Grünwald recht gut in den Griff. 14 wunderbare Jahre im Forsthaus waren für meine berufliche Laufbahn ein großartiger Start.

Der Nockherberg: 2002 war der Nockherberg gerade neu entstanden – mein Job als Küchendirektor. Eine großartige Aufgabe und Herausforderung für mich, meine Jungs und Mädels. 21 an der Zahl kamen alle mit, um mit mir den Nockherberg zu erklimmen. Eine arbeitsintensive und prägende Zeit von Dezember. 2002 bis April 2017.

Die Wies’n, das Winzerer Fähndl: Das Paulaner Festzelt „Winzerer Fähndl“ mit rund 10.000 Plätzen stellt seit 2004 an mich als Küchenvorsitzender auf einem der größten Bierzelte auf dem Oktoberfest sehr große Herausforderungen: Organisatorisch, logistisch und insbesondere physisch und psychisch. Hier gibt’s ausschließlich Superlative.
14 spannende Wiesn 2004 bis 2017 in denen wir – ich als Statistiker weiß das – 2.908.560 Essen geschickt haben.

Die Grünwalder Einkehr: 2009 eröffnete Peter Pongratz die Grünwalder Einkehr. Hier trage ich für die planerische, technische, organisatorische und kulinarische Strukturierung der Küche die Verantwortung. Es ist mir immer eine Freude, mich um das Wohl unserer verehrten Gäste zu kümmern. Von November 2009 bis Februar 2018 war ich für die kulinarische Organisation der Grünwalder Einkehr zuständig.

Consulting

Seit 2011 widme ich verstärkt meinem eigenem Unternehmen „Andreas Geitl Beratung für Gastronomie“. Schwerpunkt dieser Tätigkeit ist die durch meine jahrzehntelange Erfahrung und auch die dabei enthaltenen Fehler möglichst wenigen Kollegen wiederholen zu lassen. Zudem kümmere ich mich um die Themen

  • Personal-Rekrutierung
  • Coaching
  • Speisenprogramme
  • konzeptionelle Um – und Neustrukturierungen